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News Mittwoch, 08.01.2014 13:29

Kleinwindkraftanlagen

 

Windkraftanlagen gehören zu den effizientesten und ökonomischen Arten der regenerativen Energiegewinnung.



Wer an Windräder denkt wird meistens dabei die riesigen Vertreter in der freien Landschaft vor Augen haben, jedoch gibt es auch deutlich kleinere Ableger die sich für private Zwecke nutzen lassen.

Verschiedene Bauformen
Kleinwindkraftanlagen gibt es in mindestens drei verschiedenen Bauarten. Neben der klassischen Bauweise mit einem propellerförmigen Windrad, welches 2-3 selten oder auch mehr Flügel besitzt, gibt es auch solche die sich windrichtungsunabhängig um eine senkrecht stehende Achse drehen. Hierzu zählen unter anderem der Savonius- und Darrieus-Rotor. Vor allem Letzterer kommt bei einigen Kleinwindkraftanlagen zur Anwendung. Über die Leistungsfähigkeit der verschiedenen Bauformen wird viel gestritten. Vor dem Kauf sollte man sich daher verschiedene Referenzanlagen anschauen.

Unterschiedliche Systeme für unterschiedliche Anwendungen
Wenn das Windrad zur eigenen Stromversorgung beitragen soll, sind hierbei geeignete Speichersysteme unumgänglich. Von vornherein werden viele Kleinstanlagen mit 12 V Gleichstromtechnik angeboten. Somit lässt sich der gewonnene Strom einfach in Bleisäure-Akkus zwischenspeichern und anschließend über einen Wechselrichter in das Hausnetz einspeisen. Anlagen mit über 1,5 kW Nennleistung hingegen können auch direkt in das Netz einspeisen und sind entsprechend mit 230 V Wechsel- oder 400 V Drehstromtechnik ausgestattet.
Anlagen welche der Heizungsunterstützung dienen, geben ihren Strom an ein Heizelement ab, welches Wasser in einen isolierten Pufferspeicher des Heizungssystems erhitzt. Je nach Größe und Isolationsgrad dieses Speichers kann somit über mehrere Tage hinweg Brauchwasser erhitzt oder für einige Stunden geheizt werden.

Örtliche Vorschriften beachten
Für die Aufstellung solcher Anlagen gibt es keine völlig einheitlichen Regeln, auch wenn Anlagen unter zehn Metern Höhe in vielen Bundesländern als genehmigungsfrei gelten. Vielmehr muss man sich vorher mit den örtlichen Vorschriften auseinandersetzen, ob der Bau genehmigungspflichtig und wenn ja unter welchen Auflagen überhaupt möglich ist. Grundsätzlich werden Windanlagen unter 50 m Höhe als Kleinwindräder eingestuft und sind nicht an den Bundesraumordnungsplan gebunden, so dass sie theoretisch überall errichtet werden können.
Auch von solchen Kleinanlagen geht eine nicht zu unterschätzende optische und akustische Belästigung aus. Vor der Aufstellung sollte daher auf alle Fälle Rücksprache mit den Nachbarn gehalten werden, um späteren Ärger zu vermeiden.
Neben dem Bau als freistehende Anlage bietet sich alternativ auch die Installation auf dem Dach von Gebäuden an, welche besonders bei Anlagen zur Heizungsunterstützung gewählt wird. So lassen sich diese Anlagen auch im städtischen Gebiet auf den Dächern größerer Gebäude einsetzen. In diesen Fällen ist eine entsprechende Baugenehmigung unumgänglich, da hierdurch völlig veränderte statische Belastungen auf das Gebäude einwirken.

Wirtschaftlichkeit selten gegeben
Die Wirtschaftlichkeit einer Kleinwindkraftanlage ist sehr kritisch zu beurteilen. Für die gesamte Anlage sind Investitionskosten von mindestens € 3000,- je kW zu kalkulieren, bei einem Strompreis von 25 Cent je kWh sind hierfür also mindestens 12.000 Stunden Dauerbetrieb nötig. In Realität werden meistens aber nur zehn Prozent der Nennleistung erreicht, so dass sich bei 8760 Stunden im Jahr eine Amortisationsdauer von mehr als 14 Jahren ergibt.
Jedoch gibt es verschiedene staatliche Fördermöglichkeiten. Für Anlagen unter 50 kW Nennleistung wird zudem eine zwanzigjährige Einspeisevergütung von derzeit 8,93 Cent/kWh gewährt. Angesichts dieser Vergütung ist jedoch der Eigenverbrauch zu favorisieren.


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